Politische Relevanz

Wir hoffen, dass wir mit unseren Erhebungen über und mit geflüchteten Kindern in Deutschland ein Sprachrohr für diese Gruppe von Kindern bilden können. Wir hatten einige Gelegenheiten die Inhalte, Ergebnisse und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen der Studie der breiten Öffentlichkeit, den politischen Entscheidungsträgern und der Fachwelt vorzustellen.

Öffentlichkeit:



• Die Pressekonferenz fand am 18. März 2016 in Berlin statt.

(v.l.n.r.) Rudi Yacoub (Hoffnungsträger Stiftung), Prof.in Dr. Sabine Andresen (Goethe-Universität),Tim Niedernolte (Moderator), Dr. Katharina Gerarts  (World Vision Institut), Christoph Waffenschmidt (Vorstand World Vision)












 




Politische Entscheidungsträger:



• Parlamentarisches Frühstück im April 2016 unter der Schirmherrschaft von MdB Susann Rüthrich

• Einzelgespräche mit Abgeordneten des Bundestages

• Vorstellung der Studie im Innenausschuss und Familienausschuss im September 2016 des Bundestages

• Gespräche mit verantwortlichen Mitarbeiter*innen verschiedener Ministerien

• Treffen mit Vertreterinnen/Vertretern des Deutschen Städte- bzw. Landkreistages

• Vortrag vor EU-Abgeordneten in Brüssel anlässlich des World Refugee Day (Link)

Antje Lüdemann-Dundua (WV) und Prof. Dr. Lars Castellucci (MdB)

 

 

 













Fachwelt:


• Brown-Bag-Lunch mit Fachpublikum und NGO-Kolleg*innen

• Workshopleitung und Präsentation beim Flüchtlingskongress auf Schönblick

• Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften (Link kjug)
 


Bei allen Veranstaltungen standen die folgenden Empfehlungen im Mittelpunkt:



• Bei Entscheidungen, die geflüchtete Kinder betreffen, muss die Priorität auf dem Wohl des Kindes und auf sein Recht auf Versorgung im „besten Interesse des Kindes“ liegen. Die Jugendämter sollten eine „Wächterfunktion“ erhalten.

• Bestrebungen voranbringen zur Bildung von koordinierten Netzwerken für die Versorgung von Kindern statt singulärer Tätigkeiten verschiedener Akteure.

• Stets den Sicherheits- und Schutzbedarf von Kindern beachten, d.h. keine unangekündigten Abschiebungen, verbindliche Alltagsroutinen, sichere Alltagsräume, verlässliche Angebote.

• Den Zusammenhalt von Familien gewährleisten, Familienzusammenführungen unterstützen.

• Die psychosoziale und gesundheitliche Versorgung von Kindern und deren Familien unbürokratisch sichern.

• Forschung fördern, auch partizipative Forschung, die Kinder einbezieht.